Schneewittchen und Aschenputtel

achen schee  Im letzen Unterricht haben wir Schneewittchen und Aschenputtel besprochen. Ich habe eigentlich eine Version von Schnweewittchen am Gymnasium gelesen, und ich erinnere mich immer an die Art, durch die die böse Stiefmutter starb: sie tantzt in glühenden Eisenschuhen bis tod zur Erde fällt. Wirklich ein gruseliger Tod, aber sie verdient ihn. Zur Interpretation und zum Vergleich!

Ich finde, dass diese Märchen sehr offensichtliche religiöse (d.h. im christlichen Sinn) Bedeutungen haben. Das ist auch, was sie miteinander gemeinsam haben. Aber Schneewittchen zeigt viele Eigenschaften, die vielleicht ihre Ursprung aus der alten paganen Religion haben. Ich spreche hauptsächlich von den sieben Zwergen, aber es gibt noch mehre heidnische Sachen im Märchen. In Aschenputtel sind die meisten Symbole von einer christlichen Ursprung (d.h. die Tauben, die Aschenputtel hilft, die Asche, usw.). Ich muss aber sagen, dass beide Märchen in einer christlichen Perspektive erzählt werden, weil die Hauptreligion des Volkes in Deutschland zu der Zeit einfach Christentum war. Ich erkläre meine Meinung weiter.

Die sieben Zwerge in Schneewittchen sind nicht Figure aus der Christlichen Religion. Zwerge haben ihre mythologische Ursprung mit den Dunkelelfen oder svartálfar in der nordischen Mythologie (es gibt auch „Lichtelfen“, aber sie sind ein bißchen anders). Dunkelelfen wohnen in Svartálfaheimr, eine der neun Welten der nordischen Mythologie, und haben hervorragende Fähigkeiten in Schmieden. Die nordische Götter baten sie einmal in einer Geschichte darum, etwas zu schmieden, was den Wolf Fenrir (ein Sohn des Riesen Lokis) festbinden kann. Sie haben Gleipnir, eine dünne Band, aus solchen Sachen wie der Bart einer Frau, die Wurzeln eines Berges, der Atem eines Fisches, und so weiter. Sie war aber stark genug den Fenriswolf festzubinden (große Bande aus Eisenketten konnten nicht machen). Es macht Sinn, dass die Zwerge unter den Sieben Bergen jeden Tag arbeiten, weil Zwerge schmieden. Das ist halt in ihrer Natur, deswegen brauchen sie Metal, die sie im Bergen finden können. Dise ist aber nur meine Interpretation. Es ist interessant, dass sie nicht böse sind, weil paganische Figure böse in der christlichen Ansicht sind. Es gibt auch Zauber. Also, es gibt Zauber in allen Märchen, aber die Zauber hier wird als etwas Böses dargestellt. Zum Beispiel benutzt die böse Stiefmutter Zauber und das heißt wirklich, dass sie eine Hexe ist, „Sie hatte einen wunderbaren Spiegal, wenn sie vor den trat und sich darin beschaute, sprach sie: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ (18 Schumann), „ „Nun aber“ sprach sie, „will ich etwas aussinnen, daß dich zu Grunde richten soll“, und mit Hexenkünsten, die sie verstand, machte sie einen giftigen Kamm.“ (23 Schumann). Es gibt aber noch christliche Eigenschaften, weil die böse Stiefmutter auf einer Art und Weise durch Feuer am Ende bestraft wird. Dies spiegelt die Bestrafung in der Hölle.

Im Vergleich sind die märchenhafte Ereignisse in Aschenputtel mehr wie Taten von Gott. Aschenputtel selbst wird als ein christliches Magd dargestellt, weil sie immer zum Grabe der Mutter geht und betet. Die Mutter sagt auch das sie im Himmel sein will und Aschenputtel beobachten will, „liebes Kind, bleib fromm und gut, so wird dir der Liebe Gott immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herabblicken und ich will um dich sein.“ (8 Schumann). Deswegen weißt man schon, dass dieses Märchen eine starke christliche Perspektive hat. Man kann das auch sehen in der Situation des Aschenputtels. Es ist ärmlich und arbeitet schwer. Ihre Stiefschwestern sind nicht so, sie sind faul, gierig und stolz. Im Christentum ist Stolzheit eine Sünde und Gott bestraft die Stolzen und erhebt die Ärmlichen, Wir können dies am Ende sehen, wenn die Augen der Schwestern ausgepickt werden und Aschenputtel eine Königin wird. Aschenputtel wird auch von Tauben geholfen und Tauben sind Symbole für Gott und Frieden. Deshalb hat Gott ihm auf einer Art und Weise geholfen.

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Bibliographie

Grimms Märchen – Grimm’s Fairytales. Ed. Willy Schumann. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, Insel Verlag, 1982. 28–32. Print.

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