Das tapfere Schneiderlein

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Wir haben im letzen Unterricht Themen aus drei Märchen besprochen. Die bestimmten Märchen sind Rotkäppchen, Rapzunzel und Das tapfere Schneiderlein. Ich möchte in diesem Beitrag Das tapfere Schneiderlein zu interpretieren. Dieses Märchen ist offensichtlich über die Abenteuer eines Schneiderleins, die ihn vom Tellerwäschen zum Herrn des Königreiches leiten. Das Märchen fängt im Arbeitszimmer des Schneiderleins an, wo es sieben Fliegen auf einen Streich totschlägt. Das Schneiderlein ist so stolz darauf, dass er entschied, dass die ganze Stadt seinen Erfolg erfahren soll. Es macht deshalb einen Gürtel und stickte daran die Wörter „Sieben auf einen Streich“. Das Schneiderlein geht in die Welt hinaus, weil es glaubt, dass es größere und bessere Täten mit seiner Tapferkeit in der Welt schaffen kann. Kurz danach trifft es einen Riesen auf dem Weg. Der Riese sieht den Gürtel und glaubt, dass die totgeschlagenen „Sieben“ Menschen wären und er will dies durch einige Stärketäten prüfen, weil das Schneiderlein ihm wie ein schwacher Kerl aussieht. Das Schneiderlein täuscht den Riesen viermal, weil es tapfer ist und weil der Riese überhaupt nicht klug ist. Man würde denken, dass der Riese Respekt vor dem kleinen Schneiderlein hätte, aber das war nicht so. Der Riese lädt den Kerl zu seiner Höhle, wo es noch mehr Riesen gibt. Der kleine Mann muss bei den Riesen übernachten und während der Nacht versucht der erste Riese das Schneiderlein im Schlaf zu töten. Der Riese zerstört das große Bett, auf dem das Schneiderlein schlafen sollen hätte, aber das Schneiderlein kroch vorher in eine Ecke, weil das Bett zu groß für ihn war. Es wurde deswegen geschutzt. Die Riesen treffen es später im folgenden Tag und erschrecken, denn sie denken, dass das Schneiderlein sie zu töten versuchen würde. Das tapfere Schneiderlein reist in ein Königreich, wo es in die Dienst des Königs tritt. Die

Kriegsleute des Königs hatte Angst vor ihm und wollen nicht mehr wegen ihm den König dienen (diese Leute waren auch sehr treu). Der König will nicht seine treue Diener verlieren, deshalb gibt er dem Schneiderlein noch drei Prüfungen, damit er es loswerden dürfte. Es tötet zwei Riesen im Wald und fängt beide ein Einhorn und ein großes Schwein ein, die großen Schaden angerichtet in der Nähe haben. Am Ende muss der König ihm seine Tochter, die Prinzessin, als Frau und das halbe Königreich geben, weil er das ihm versprochen hat. Der König versucht das Schneiderlein noch einmal loszuwerden, aber die Männer, die er schickt, haben so viel Furcht vor ihm, dass sie die Tat nicht schaffen können. Das Märchen sagt am Ende „Also war und blieb das Schneiderlein sein Lebtag ein König.“.

Ich finde, dass dieses Märchen einem Kind eine mächtige Lehre geben kann. Obwohl das Schneiderlein viel Glück hat, hat er auch seine Tapferkeit und er kann deswegen alles Mögliche damit machen. Kinder, die dieses Märchen lesen, werden unterrichtet, dass sie alles schaffen können, wenn sie nur Mut und Tapferheit besitzen. Dieses Selbstvertrauen ist sehr wichtig für das Leben eines Kindes und sogar für das Leben eines Erwachsenen. Wir haben eigentlich über Walt Disney im Unterricht gesprochen, der, wie das Schneiderlein im Märchen, gegen die Riesen seiner Zeit kämpfte, um etwas aus sich zu machen. Er war auch ein kleiner Kerl und wurde auch auf einer Art und Weise ein König wegen seiner Arbeit. Ohne Selbstvertrauen ist das Leben eines Menschen wirklich traurig, weil man einfach nichts machen kann, weil man sich vor Misserfolg fürchtet. Die erfolgsten Menschen in der Geschichte haben wie wir heute Fehler gemacht, aber sie machten weiter und nie aufgaben. So müssen auch diese heutige Generation machen, wenn sie erfolgreich werden wollen und dieses Märchen kann ihr die Ermutigung dafür geben.

Hier ist ein Link zur Disney Version: https://www.youtube.com/watch?v=f76pia4LIPw

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Bibliographie

Grimms Märchen – Grimm’s Fairytales. Ed. Willy Schumann. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, Insel Verlag, 1982. 59–68 Print.

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